Sie schütteten mir Eiswasser über den Kopf und lachten, dass sie mich durch Wohltätigkeit endlich gereinigt hätten… Sie ahnten nicht, dass ich heimlich einen Milliardenkonzern besaß, der ihre Welt kontrollierte, und zehn Minuten später knieten dieselben Leute vor mir und bettelten mich an, sie nicht zu zerstören.

Arthur holte tief Luft.

„Okay. Ich mach’s.“

Ich legte auf.

Es herrschte einen Moment Stille.

Mir tropfte noch immer Wasser von den Haaren übers Kinn. Mein Hemd klebte an meinem Bauch. Das Baby rührte sich noch einen Moment, dann beruhigte es sich wieder. Ich presste die Hand auf meinen Bauch, und ein seltsames Gefühl überkam mich. Nicht, weil der Schmerz nachließ, sondern weil er mich gerade erst getroffen hatte.

Diane fasste sich als Erste wieder.

Na klar.

Sie stellte den leeren Eimer hinter sich auf die Theke und kicherte leise.

„Was war das denn? Eine kleine Vorstellung?“

Mathilde verdrehte die Augen.

Vielleicht hatte sie endlich einen Anwalt gefunden.

Adrien schüttelte den Kopf mit dieser herablassenden Müdigkeit, die manche Männer mit Reife verwechseln.

Cassandre, ich hab’s dir doch schon gesagt: Leute zu bedrohen, lässt dich instabil wirken.

Ich sah ihn zum ersten Mal an, seit ich aus dem Wasser gekommen war.

Ich betrachtete ihn ganz genau.

Sein Gesicht, etwas aufgedunsen von Geschäftsessen und völliger Disziplinlosigkeit. Die unverschämt teure Uhr, die ihm seine Mutter nach einer Beförderung geschenkt hatte, die er nie verdient hatte. Diese eigentümliche Weichheit um seinen Mund, die immer bei Männern auftritt, die sich zu lange vor den Konsequenzen ihres Handelns gedrückt haben. Er war einst gutaussehend gewesen, blendend gutaussehend und ehrgeizig, bevor ein Gefühl der Überlegenheit sein Wesen verzerrt hatte.

Jetzt sah er aus, als hätte er einen sicheren Job.

„Du solltest dich setzen“, sagte Diane mit neuem Vergnügen. „Du bist ganz nass.“

Ich stand auf.