Clara starrte ihn an.
Für einen Moment weigerte sich ihr Verstand, die Szene vor ihr zu akzeptieren. Das musste Stress sein. Ein schlechter Witz. Ein schreckliches Missverständnis, geboren aus seiner Beförderungskampagne, seinen späten Nächten, seiner Besessenheit davon, Executive Vice President bei NorthStar Freight Solutions zu werden.
Aber Ethans Gesicht wurde nicht weicher.
„Unterschreib sie, bevor ich aus Washington zurück bin“, sagte er.
„Washington?“, flüsterte Clara.
Madison trat näher und hakte sich bei ihm unter. „D.C. Wir fliegen morgen früh.“
Clara sah auf die Hand des Mädchens an seinem Ärmel.
Dann zu Ethan.
„Du hast sie für das hier mitgebracht?“
Ethan atmete aus, als ob Clara diejenige wäre, die ihn blamierte. „Ich wollte ehrlich sein.“
„Ehrlich?“, wiederholte Clara leise.
„Ja. Ich bin es leid, so zu tun, als würde diese Ehe funktionieren.“
Claras Lippen öffneten sich, aber kein Laut kam heraus.
Ethan begann vor dem Kamin auf und ab zu gehen. Seine polierten Schuhe klickten auf den Dielenbrettern, die Clara an diesem Morgen geschrubbt hatte.
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