Er trug einen anthrazitfarbenen Anzug, das Haar vom Regen zurückgekämmt, das Gesicht starr von einer Entscheidung, die bereits in Grausamkeit umgeschlagen war. Hinter ihm stand seine Assistentin, Madison Cole, vierundzwanzig Jahre alt, blond, glänzend und in einen weißen Designer-Mantel gehüllt, von dem Clara wusste, dass Ethan ihn sich für sie nicht leisten konnte.
Madison sah sich mit einem schwachen Lächeln im Reihenhaus um, als entscheide sie bereits, welche Möbel sie wegwerfen würde.
Claras Finger umklammerten das Sonogramm fester.
„Ethan?“, sagte sie. „Warum ist Madison hier?“
Ethan antwortete nicht sofort. Er ging ins Wohnzimmer und ließ seinen Aktenkoffer auf den Couchtisch fallen.
Das Geräusch war zu laut.
Zu endgültig.
„Wir müssen reden“, sagte er.
Clara warf einen Blick auf Madison. „Dann kann sie draußen warten.“
„Nein“, sagte Ethan kalt. „Sie bleibt.“
Die Worte trafen Clara, bevor sie sie verstand.
Madisons Lächeln wurde breiter.
Clara legte das Sonogramm hinter ihren Rücken, als wolle sie das Baby vor dem schützen, was kommen würde.
Ethan öffnete seinen Aktenkoffer und zog einen dicken Umschlag aus Manila-Papier hervor. Er warf ihn auf den Couchtisch.
Er landete neben der Geschenkbox.
„Scheidungspapiere“, sagte er.
Die Kerzenflammen zitterten.
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