Dieselbe Grübchen. Dieselben großen braunen Augen. Derselbe weiche Mund, den ich einst unter den Lichtern des Abschlussballs lächeln sah, als ich siebzehn war und zu gebrochen, um an etwas Gutes zu glauben.
Charlotte hielt die Bestellung in beiden Händen, ihre Finger zitterten vor Kälte, eine nasse Baseballkappe warf einen Schatten auf ihr Gesicht.
„Ihre Bestellung, Sir.“
Sir.
Nicht Tyler.
Nicht einmal ein Funken Wiedererkennung. In der High School war ich der verletzte, übergewichtige Junge gewesen, den sie nur bemerkten, wenn sie ihn auslachen wollten. Jetzt war ich siebenunddreißig, dünner, stiller, nach Jahren des Neuanfangs wieder aufgebaut. Charlotte hatte keinen Grund, mich mit dem in Verbindung zu bringen, der ich einmal gewesen war.
Aber es tat trotzdem weh.
„Möchten Sie etwas Wasser?“, fragte ich schließlich. „Sie sehen erschöpft aus.“
Sie schüttelte den Kopf.
„Ich kann nicht. Mein Bruder wartet auf mich. Es geht ihm nicht gut. Ich bin seine einzige Bezugsperson.“
„Ihre einzige Bezugsperson?“
„Nach dem Tod unserer Mutter bin ich ganz allein“, sagte sie mit einem gezwungenen, müden Lächeln. „Gute Nacht, Sir.“
Sie rannte zurück in den Regen. Von meinem Fenster aus sah ich, wie sie unter der Straßenlaterne neben einem alten, rostigen Mustang hielt. Der Motor stotterte, wollte nicht anspringen und heulte dann endlich auf. Sie legte die Stirn aufs Lenkrad, und als ihre Schultern zu zittern begannen, begriff ich, dass dies nicht nur eine schwere Nacht war.
Es war ein schweres Leben.
Ich griff nach meinen Schlüsseln, aber als ich nach draußen kam, war der Motor schon angesprungen. Sie wischte sich das Gesicht ab, fuhr zu schnell rückwärts und verschwand im Regen.
Ich stand da, kaltes Essen in der Hand, zwanzig Jahre Erinnerungen lasteten schwer auf meiner Brust. Essen bestellen
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