„Ja“, sagte Lucas lächelnd. „Mich wirst du jetzt nicht mehr los.“
Wochen später trafen sie sich alle zu Hause.
Ein einfaches Essen.
Doch erfüllt von etwas, das sie so noch nie erlebt hatten:
Familie.
Lucas sagte:
„Ich dachte, ich würde Ana Clara helfen … aber ich glaube, sie hat uns auch geholfen.“
Er sah seinen Vater an.
„Sie hat meinem Vater geholfen, nach Hause zu kommen.“
Roberto brachte kein Wort heraus.
Er umarmte einfach seinen Sohn.
Und dann Ana Clara.
In dieser Nacht sah er ein Foto in Lucas’ Zimmer.
Sie vier zusammen.
Und eine handgeschriebene Nachricht:
„Niemand lügt immer aus Bosheit. Manchmal ist es die Liebe, die versucht, allein zu überleben.“
Roberto schloss die Augen.
Denn letztendlich war das Schwerste nicht, die Wahrheit herauszufinden.
Ihm wurde klar, dass er zwar zweifelte und urteilte …
sein zwölfjähriger Sohn aber bereits wusste, was es bedeutet, eine Familie zu sein.