„Es sind doch nur Nudeln, Diane.“
Er blieb zum Abendessen. Cooper redete ununterbrochen von einer Dinosaurier-Doku, die er gesehen hatte, und bemerkte dabei überhaupt nicht die angespannte Stimmung zwischen Diane und mir. Diane hörte wie immer aufmerksam zu, und mir fiel auf, wie natürlich sich alles anfühlte, wie wohl sie sich wieder in meiner Nähe fühlte. Für einen Moment war es, als wäre nichts geschehen.
Nach dem Abendessen fragte Cooper, ob Diane noch bleiben und einen Film mit mir schauen wolle. Ich sah sie an, und sie sah mich an. Wir tauschten einen Blick aus, der mehr Bedeutung hatte, als mir bewusst war.
„Das hängt von deinem Vater ab“, sagte sie leise.
„Okay“, sagte ich und gab nach. „Warum nicht? Es war doch nur ein Film, oder?“
Wir saßen auf dem Sofa, Cooper kuschelte sich zwischen uns, und sahen „Die Unglaublichen“. Etwa vierzig Minuten vor Schluss schlief Cooper ein, genau wie früher, seinen Kopf an Dianes Schulter gelehnt. In diesem Moment schien alles wieder seinen Platz zu finden, als könnte ich noch die Echos unseres früheren Lebens hören. Das Leben, in dem wir eine Familie, eine Einheit, ein Team waren.
Doch jetzt war alles anders. Die Dinge hatten sich verändert.