Er griff selten ein.
Oft saß er allein auf dem Holzstuhl im Hof und las Zeitung oder kümmerte sich um seine Topfkakteen.
Ich habe mich oft gefragt, ob er wirklich verstand, was in diesem Haus vor sich ging.
Ich drehte mich zu ihm um.
Er stand neben dem Mülleimer auf der Veranda und hielt eine schwarze Plastiktüte in der Hand.
Er sah mich einen Moment lang an und sagte dann langsam: „Da du gehst, nimm diese Tasche und wirf sie in eine Ecke, okay?“
Er hob die Tüte ein wenig an. „Nur Müll.“
Seine Bitte überraschte mich etwas.
Aber ich nickte.
Ja natürlich.
Ich bin hingegangen und habe die Tasche genommen.
Es war ganz einfach.
Es war so hell, dass es fast leer wirkte.
Ich verbeugte mich ein letztes Mal zum Abschied.
Er sagte nichts weiter.
Ein sehr kleines Kinderbett.
Ich drehte mich um und ging meinen Weg weiter.
Das eiserne Tor schlug hinter mir zu.
Dieser Klang klang wie ein Ende.
Ich ging die gepflasterte Gasse entlang.
Zu beiden Seiten der Straße standen Häuser in matten Pastellfarben, wie es für dieses mexikanische Viertel typisch war.
Ein Hund schlief im Schatten eines Jacaranda-Baumes.
In der Ferne waren die Klänge von Mariachi-Musik aus einem Restaurant an der Straßenecke zu hören.
Das Leben geht weiter.
Die einzige Person, deren Leben in diesem Moment stillstand, war ich.
Ich habe mir geschworen, nicht zurückzublicken.