Mein Mann übergoss mich mit kochendem Wasser und verlangte ein Kind. Dann enthüllte der Arzt die Wahrheit über die Babys, die er bereits getötet hatte.
Teil 2 – Die Wahrheit hinter jeder Fehlgeburt
Die Krankenschwester wandte den Blick von Luke ab, bevor sie telefonierte.
„Wen rufen wir an?“, fragte sie leise.
„Meine Schwester.“
Luke erstarrte.
Ich sah, wie sich sein Gesichtsausdruck veränderte.
Jahrelang hatte er mir erzählt, Rebecca kümmere sich nicht mehr um mich. Sie sei egoistisch, voreingenommen und rufe mich nur an, weil sie Geld wolle.
Aber die Wahrheit war viel einfacher.
Rebecca hatte versucht, mich zu kontaktieren.
Luke hatte dafür gesorgt, dass sie es nicht konnte.
Die Krankenschwester hielt mir den Hörer ans Ohr.
„Rebecca?“
Es entstand eine Pause.
Dann meldete sich meine Schwester.
„Carolino?“
Ihre Stimme versagte, als sie meine hörte.
„Wo bist du?“
Ich schluckte schwer, um den Schmerz zu unterdrücken.
„San Vicente.“
„Was ist passiert?“
Ich sah Luke an.
Er stand in der Nähe der Tür und beobachtete mich mit einem Ausdruck, vor dem ich Angst hatte.
„Er hat es getan“, flüsterte ich.
Stille.
Dann holte Rebecca tief Luft.
„Luke?“
Ich schloss die Augen.
„Ja.“
Meine Schwester begann zu weinen.
„Ich wusste es. Ich wusste, dass etwas nicht stimmte.“
Luke trat einen Schritt vor.
„Jetzt reicht’s.“